Regenwetter . . . ? Na und . . . !

Der Jahresausflug am 24. Mai 2016

 

(stbo) Als wenn es vorhersehbar gewesen wäre! Beim diesjährigen eintägigen Jahresausflug störte das Schlechtwetter einschließlich der permanenten Regenfälle und der niedrigen Temperatur eigentlich niemanden von uns Sängern und unseren mitfahrenden Gästen, denn dieser Ausflug war grundsätzlich schon als gemütliches Beisammensein geplant. Ein Ausflug, bei dem nicht zuletzt schon mit Blick auf das Alter und die derzeitige gesundheitliche Verfassung einiger Teilnehmer Rücksicht genommen wurde – gedacht als ein Ausflug, der, wenn notwendig, nur kurze Wege erforderte. Vorgesehen war die Besichtigung des Mönchsklosters in Roggenburg und eines Nonnenklosters mit Besuch des Schwäbischen Volkskundemuseums in Oberschönenfeld.
Aber selbst bei Dauerregen durfte dabei natürlich die traditionelle Brotzeit nicht fehlen. Dank unseres pfiffigen Busfahrers Andy, der uns ja nicht das erste Mal fuhr und betreute, fand sich unter einer Autobahnbrücke der A7 in der Nähe der Ausfahrt nach Wolfert- schwenden mit einem kleinen Umweg ein trockenes Plätzchen mit dem passenden Busparkplatz dafür.
Das anschließend angestrebte erste Ziel des Ausflugs war das barocke Prämonstraten- serkloster Roggenburg, gegründet im Jahre 1126 durch die Grafen von Bibereck, und idyllisch gelegen zwischen Krumbach und Weißenhorn. Zuständig bis zur Säkularisation für das geistliche Leben der Umgebung. Erst im Jahre 1982 wurde das Kloster durch einige Prämonstratensermönche aus dem nahegelegenen Kloster Ursberg wieder besiedelt. Der lehrreiche, ausführliche und mit Humor gespickte Vortrag über die Geschichte und Neugründung des Ordens durch ein Mitglied des Ordens wurde natürlich mit unserem Gesang in dieser sehenswerten Klosterkirche belohnt, bevor die Fahrt über die Städtchen Krumbach und Usterbach nun zu dem garnicht weit entfernten Frauen- kloster, der Zisterzienserinnenabtei Oberschönenfeld weiterging. Bevor wir uns dort aber einen weiteren Vortrag über geschichtliches und zeitnahes Leben der Mitglieder des Nonnenklosters anhörten, besuchten wir das ins Klostergelände integrierte Schwäbische Volkskundemuseum. Eindrucksvoll, was man darin zu sehen bekam. Unglaublich, mit welch einfachen Mitteln man das Leben in dieser Gegend in der Vergangenheit meisterte. Ein wahres „Lehrstück“ durch viele dargestellte, meist aus der Not geborenen Existenz- lösungen, die einen Besuch für die sogenannte „Jugend von heute“ in Bezug auf ihre Weltanschauung interessant und empfehlenswert machen.
Vom Museum in die Klostergaststätte zum bereits vorausbestellten Mittagessen waren es nur ein paar Schritte. Einig war sich dann vor der nächsten Exkursion zu den Nonnen die
gesamte Busbesatzung darüber, dass die Küche der Klostergaststätte sehr gut, preiswert und der Service flott, aufmerksam und freundlich war. Daraus resultierte dann auch der Vorschlag, doch nach der vorangemeldeten Führung für die Kaffee- und Kuchen-Pause dort erneut einzukehren. Dadurch entfiel es, bei diesem Wetter nach einem anderen geeigneten Lokal auf dem Heimweg suchen zu müssen. Dass sich die Gastgeber des „Klosterstüble’s“ darüber sehr gefreut haben, war offensichtlich und deutlich spürbar.

Erst ging es aber wohlgestärkt wieder einige Schritte weiter in die Kirche des Zisterzienserinnenklosters Oberschönenfeld.Geschichtlich ist nicht eindeutig klar, wann diese Gemeinschaft gegründet wurde. Die Vermutung geht auf das Jahr 1186 zurück, andere Quellen wieder sprechen vom Jahr 1211. Urkundlich bestätigt durch den Papst Innozenz wurde der Orden aber erst im Jahre 1248. Zu umfangreich wären die vielen interessanten Einzelheiten zu diesen auch touristisch wertvollen Klöstern. Das würde hier den Rahmen sprengen. Mehr zu diesem Thema entnimmt man besser und präziser den einschlägigen Internetseiten.

Als Dank für die reichhaltigen Informationen durch die Ordensschwester Gracia wurde auch diese Führung mit unserem Chorgesang beendet.
Auf der Rückfahrt gegen etwa 18:00 Uhr über Babenhausen und anderen kleineren am Wege liegenden Ortschaften wieder in Richtung der Autobahn A7 bot sich noch einmal die Gelegenheit, in einer „zufälligen“ Regenpause auf dem Parkplatz des Rasthauses Allgäuer Tor den restlichen Teil der morgendlichen „Brückenbrotzeit“ und das wiederum auch in diesem Jahr vom „Münchner Hofbräu-Brauer“ Florian gestiftete Freibier zu
vertilgen.
Ohne Stress – auch für unseren Busfahrer Andy ging’s in Richtung Heimat. Mit der bei uns ja schon sprichwörtlich guten Laune in der Sängerkameradschaft wurde es ein Ausflug, bei dem uns auch Petrus mit seinem unschönen Wetter nicht ärgern konnte.

Wir haben viel Interessantes erfahren und gesehen, für das wir unserem altbewährten „Reiseleiter“ Hans-Peter Schmid und unserem Busfahrer herzlich danken!

Der Jahresausflug am 24. Mai 2016

 

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